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Was erwartet die TeilnehmerInnen?

Seit beinahe dreißig Jahren bewegen die Tanzgeiger die Herzen und Füße ihres Publikums.
Auf bodenständigen Tanzböden, auf internationalen Konzertpodien oder in kleinen, geselligen Runden.
Die Tanzgeiger bekennen sich in ihrem Repertoire kompromisslos zu den musikalischen Wurzeln ihrer ostösterreichisch europäischen Heimat. Eine Heimat, die keine Grenzen kennt und in der mit Salz und Paprika gewürzt wird, von edelsüß bis feurig scharf.

Ihr Musikstil ist ? wie ihr Heimatbegriff ? grenzüberschreitend und frei. Neben einer starken Selbstdisziplin in der Melodieführung hat in ihrer Formation jeder Musiker große Freiheiten, die im abgestimmten Zusammenspiel die unverwechselbar lebendige Note dieser Gruppe ausmachen.

Diese spezielle Mischung aus Arrangement und Freiheit, aus klaren Regeln in der Melodieführung und ihrer lustvollen Verletzung wollen die Tanzgeiger in ihren Workshops weitergeben. Nicht als Kopieranleitung. Sondern mehr als eine Grundtechnik, sich in Freiheit ästhetisch zu bewegen.

Eingeladen zu diesem Workshop sind daher vor allem MusikerInnen und Musikgruppen, die bereits Kenntnisse am Instrument mitbringen. Die schon Erfahrung im Spiel besitzen und neue Wege in ihrer Phrasierung, Melodieführung und in der Begleitung kennen lernen und verinnerlichen wollen. Einfach gesagt: Willkommen und richtig sind in diesem Kurs alle, denen es um den Spaß und die Freude am lebendigen Musizieren geht.

Die Tanzgeiger werden dabei unterstützt und ergänzt von der Gruppe "Aufstrich" und den Gästen Franziska Eimer sowie Martin Mallaun!

Referenten http://www.tanzgeiger.at

Rudolf Pietsch

Violine

Walter Burian

Violine

Hannes Martschin

Kontrabass & Jodeln

Marie Stickler

Steirische Knopfharmonika, div. Volksmusikinstrumente

Referenten http://www.aufstrich.at

Julia Lacherstorfer

Violine

Irene Froschauer

Bratsche

Horst Lackinger

Saxophon, Klarinette

Referenten (Gäste):

Franziska Eimer

Harfe

Martin Mallaun

Zither http://www.mallaun.com

Franziska Eimer

Franziska Eimer, geb. 1980 in Starberg. Harfenschülerin von Christoph Well, Franz Eimer und Silvia Savary. Auftritte u.a. mit den Ickinger Harfensängern, mit Peter Clemente, den Sportfreunden Stiller (MTV Unplugged), mit Bläsern der Münchner Philharmoniker, den Well Buam, den Kofelgschroa, den Tanzgeigern und den Zwirbeldirn in diversen Wirtshäusern, Kirchen und Openair Bühnen in Deutschland, Bayern und Österreich. Seit 2008 spielt sie bei den Ersten Bayerischen FilmFonikern (Orchester der Bayerischen Filmwirtschaft) Harfe.
Sie organisiert Kultur- und Musikveranstaltungen, regelmäßige Musikanten Treffs im Münchner Hofbräuhaus und für Eulenspiegel Concerts und arbeitet als Filmemacherin international u.a. für Zubin Mehta, Benetton, Kasachische Botschaft in Deutschland, die Bayerische Staatsoper, Biermösl Blosn, Plush Music in England und das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.


Martin Mallaun

1975 in Kitzbühel/Tirol geboren studierte MARTIN MALLAUN Konzertfach Zither am Tiroler Landeskonservatorium bei Harald Oberlechner und Botanik an der Universität Innsbruck. Während und nach seinen Studien besuchte er Workshops im Bereich der historischen Aufführungspraxis (Hopkinson Smith, Rolf Lislevand, Jürgen Hübscher) und der zeitgenössischen Musik/Improvisation (Gunter Schneider, Hans Koch, Georg Glasl). Prägend für seine musikalische Entwicklung waren auch private Studien beim Lautenisten Hubert Hoffmann in Wien.

Die musikalische Sozialisation erfuhr er aber im langjährigen Zusammenspiel mit seinen Geschwistern (Stubenmusik Mallaun) und (Volks-)Musikanten aus dem Tiroler Unterland. Auch heute noch ist Martin Mallaun in verschiedenen Volksmusikgruppen aktiv. Daneben ist er beständig auf der Suche nach neuen klanglichen und stilistischen Ausdrucksformen auf der Zither. Diese Suche führt ihn in so unterschiedliche Felder wie zeitgenössische Musik, barocke Lautenmusik und freie Improvisation. Neben der Zusammenarbeit mit diversen Musikern, Schauspielern und Schriftstellern begründete er zahlreiche eigene Projekte (u. a. ??oh süßliebstes ferslein? mit dem Schauspieler Klaus Ortner und dem Improvisationstrio ?tricky bridges?, die langjährige Zusammenarbeit mit dem Tenor Johannes Puchleitner, ?Kleitschophones?, ?Senkblei?, das Jugendprojekt ?Klangfarben?). Daneben erhielt er Engagements als Solist beim National Royal Scottish Orchestra, Orchestre National des Pays de la Loire und dem Orchestre de Picardie. Zahlreiche Uraufführungen zeugen von seinem Engagement für die Neue Musik (Stücke von Manuela Kerer, Max Nagl, Harald Oberlechner, Helga Pogatschar, Manuel de Roo, Ralph Schutti, Rudi Spring und Robert Zollitsch).

Im Jahr 2004 war Martin Mallaun Preisträger beim 1. Volkmann-Preis (München), dem ersten internationalen Wettbewerb für Zither, in dessen Jury er 2008 berufen wurde. Für sein Solo-Debut ?zwischen steinen? wurde er 2005 mit dem Pasticcio-Preis von Radio Ö1 ausgezeichnet.

Zurzeit arbeitet Martin Mallaun als frei schaffender Musiker und als Musiklehrer im Tiroler Musikschulwerk. Seit 2001 ist er Mitarbeiter im Forschungsprojekt GLORIA, das die Auswirkungen des Klimawandels auf die Vegetation alpiner Ökosysteme untersucht (www.gloria.ac.at).

Info:

Montag, 26. bis Freitag, 30. Juli 2010

?Das musikantische Spiel? AUSGEBUCHT!
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